Naturschutzverein Erlenbach a. Main e.V.
Naturschutzverein Erlenbach a. Main  e.V.

 

Hallo und herzlich willkommen!

 

Unsere aktuellen Veranstaltungstermine finden Sie in der Rubrik "Termine".

 

Wenn Sie alles Wissenswerte über unseren Verein erfahren wollen, sind Sie hier an der richtigen Adresse. Sie möchten gerne Mitglied werden und den Naturschutz in Erlenbach unterstützen? Sie finden die Beitrittserklärung dazu in der Kontakt-Rubrik unter "Mitgliedschaft".

 

 

Bekanntlich ist eine Krise auch immer eine Chance.

 

2020 hatten wir genügend Anlass, über diese Weisheit nachzudenken

             – Und sind zu dem Schluss gekommen – Es stimmt!

 

Daher unser Wunsch für Euch :

 

Möget Ihr immer eine Hand zum Festhalten finden,

wenn Ihr mal ins Strudeln geratet.

Möget Ihr immer ein Licht finden, dass Eure Stimmung erhellt,

wenn sie  einmal düster ist.

Möget Ihr immer Zugang zu Euren inneren Kräften haben,

wenn Ihr vor Herausforderungen steht,

wie wir es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie erleben.

 

 

 

Wir wünschen Euch ein besinnliches Weihnachten im Kreise Eurer Lieben und einen guten Start in ein hoffentlich etwas weniger aufregendes

neues Jahr!

 

Hartmut Schmitt im Namen der gesamten Vorstandschaft

Erfassung von Schwalbennestern (Mehlschwalben )

 

Aus der Erlenbacher Bevölkerung kommen immer wieder Anfragen an unseren Verein, die sich mit dem Thema -  Abnahme der Singvögel - in der letzten Zeit befassen.

Da die Frage  Abnahme ja/nein nur gefühlsmäßig beantwortet werden kann, haben wir uns entschlossen, diese Problematik anhand der Mehlschwalben zu untersuchen.

Dazu benötigen wir Ihre Mithilfe.

Wir wollen die besetzten Mehlschwalbennester in Erlenbach, Mechenhard und Streit

in 2020 zählen, erfassen und mit den Zahlen, die wir im kommenden Jahr erhalten, vergleichen, um so eine möglichst konkrete Aussage über die Zu-oder Abnahme der Singvögel treffen zu können.

Wenn Sie wissen, wo sich besetzte Nester befinden, bitten wir um Mitteilung, am besten per email an  info@naturschutzverein-erlenbach.de  oder telefonisch unter 4475.

Wir benötigen nur die Straße mit Hausnummer und wie viele Nester dort besetzt sind, gerne nehmen wir auch Informationen über Nester in Ihrer Nachbarschaft oder anderen Straßen entgegen, wir werden diese Angaben dann überprüfen und in die Erfassung aufnehmen.

Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns im Voraus.

Welche Hummel ist das?
Frag die Hummel-Hotline!

Hummeln sind beliebt. In Deutschland gibt es 41 Arten von ihnen - aber welche habe ich gerade vor mir? Der BUND Natuturschutz in Bayern e. V. verrät es Ihnen! Einfach die Hummel fotografieren und das Bild per WhatsApp oder Mail schicken.

Das Hummeltelefon-Team antwortet mit dem Namen der Hummel-Art  und Informationen rund um Ihre Hummel. 

  1. Telefonnummer der Hummel-Hotline zu Ihren Kontakten hinzufügen: 0151 / 18 46 01 63
  2. Hummel mit WhatsApp fotografieren und Foto an die Hummel-Hotline senden.
  3. Unsere Experten antworten sagen Ihnen, welchen Hummel-Art Sie entdeckt haben.

Gerne können Sie Ihr Hummel-Foto auch per Mail an uns schicken: hummelfund@ifbi.net

Die Hummel-Hotline ist ein Gemeinschaftsprojekt des BUND Naturschutz (BN) und des Institut für Biodiversitätsinformation (IFBI).

"Da immer weniger Wildbienen in heimischen Gärten zu finden sind, möchten wir mit dieser Aktion auf das Insektensterben aufmerksam machen und die Menschen für die pelzigen Flieger begeistern", erklärt Dr. Klaus Mandery, Leiter des IFBI, Vorsitzender des BUND Naturschutz Haßberge und Bienenexperte.

Jeder Hummelfund wird auch dieses Jahr wieder in eine interaktive Karte eingetragen. Im Jahr 2019 waren es mehr als 1.000 Funde. So kann man mehr über die Verbreitung der Hummelarten in Bayern lernen. Das ist enorm wichtig, um den Schutz der Wildbienen bestmöglich an deren Bedürfnisse anpassen zu können.

Mit Ihrer Hummel-Beobachtung helfen Sie also auch, mehr über die pelzigen Brummer zu erfahren und sie besser schützen zu können!

Jahreshauptversammlung am 24.01.2020

Die sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung fand am 24.01.2020 in Erlenbach statt. Der 1.Vorsitzende Hartmut Schmitt konnte neben Bgm. Berninger auch einige Stadträte und den Vors. des BN, Dr. Steffen Scharrer begrüßen.

Im Tätigkeitsbericht erinnerte der Vorsitzende nochmals an das sehr gute Abschneiden beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“, als in Erlenbach durch Initiative des Vereines 19,9 % Zustimmung erzielt wurde.

Der Landesdurchschnitt lag bei 18,4 %.

Durch die Power-Point-Schau konnten die Mitglieder dann die beiden Schwalbenhäuser an den beiden alten Feuerwehrhäusern in Erlenbach sehen, die als Versuchsobjekt durch Mitarbeiter des  Bauhofes installiert wurden.

Die Idee zum Bau der Schwalbenhäuser kam vom ältesten Vereinsmitglied Eberhard Richter.

Vors. Schmitt berichtete auch von einem negativen Vorfall, denn der Verein hatte im März 2019 einen Antrag an die Stadt gestellt, eine Wiese in Mechenhard als Blumenwiese zu nutzen. Nachdem 6 Wochen vergangen waren und es zu einem Gesprächstermin kommen sollte, hatte 2 Tage zuvor ein städt. Mitarbeiter, der nichts von dem Antrag des Vereines wusste, die Wiese abgemäht, so dass wieder ein Jahr vergehen wird, bis es zu dem gewünschten Erfolg kommen kann.

Ebenfalls auf der „langen Bank“ liegt ein Antrag an das Landratsamt auf Untersuchung/Renaturierung der alten Mülldeponie Mechenhard, da dort Lack-/Farbenreste vermutet werden, die man auch bei gutem Wetter „schnuppern“ kann. Im Jahr 2020 soll nun ein gemeinsamer Ortstermin stattfinden.

Als ein Schwerpunkt der Arbeitseinsätze nannte Vors. Schmitt den Sohl in Mechenhard, einschließlich der angrenzenden Grundstücke.

Durch einen Landwirt wurde eine markante Grenzverletzung mit Auspflügen von Baumwurzeln verursacht, hier muss der Verein für eine dauerhafte Grenzbefestigung sorgen.

Auch der im Sommer stark gesunkene Wasserstand des Sohl bereitete wieder Sorgen, hier zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer ab, denn die Mechenharder „Rentner-Gang“ will die Zuleitung zum Sohl vom Galgenberg aus freilegen, um den Zufluss bei Starkregen wieder zu ermöglichen.

Nach dem Dank des Vorsitzenden an den Vorstand und der Stadt Erlenbach wurde der verstorbenen Mitglieder Luise Hildenbrandt, Robert Schwab und Robert Leibmann gedacht.

Der Kassenbericht von Norbert Zienert zeigte Mehrausgaben von ca. 2000.-€, von den Kassenprüfern wurde eine einwandfreie Kassenführung bestätigt, danach wurde die Entlastung einstimmig erteilt.

Die Versammlung endete mit einem Ausblick auf das laufende Jahr.

 

 

Hartmut Schmitt, Vors.

 

Stunde der Gartenvögel im Januar 2020 mit Fotos von Josef Schultz

 

 

Winterhilfe für Vögel - sinnvoll oder überflüssig?


Tipps zum richtigen Füttern

Draußen fallen die Temperaturen und viele naturbegeisterte  Menschen wollen jetzt den Vögeln helfen, indem sie diese füttern. Brauchen die Vögel die Fütterung überhaupt zum Überleben?

Die meisten Vogelarten benötigen keine Winterfütterung, aber man sollte auch die Ganzjahresfütterung nicht nur negativ sehen.

Beide Fütterungsvarianten bringen den Menschen unsere heimischen Vogelarten durch die Beobachtung am Futterplatz wieder näher, für Kinder ist es sicherlich viel spannender Vogelarten zu sehen und zu unterscheiden, die man sonst seltener in der Natur zu Gesicht bekommt, als wenn man sich diese mit Hilfe eines Mausklicks oder einem Wisch auf dem Smartphone  ansieht. Der Naturschutzverein möchte  die Kinder lernen , Vogelarten zu unterscheiden und dies auf natürliche Art und nicht am Computer.

Deshalb hier einige Tipps,  wie man die Fütterung richtig betreibt, ohne eine Gesundheitsgefährdung für die Tiere zu riskieren.

Das Wichtigste: Auf Sauberkeit am Futterplatz achten, da sonst Krankheiten verbreitet werden, z.b. Massensterben bei Grünfinken.

Wenn möglich, sollte die Futterstelle täglich gesäubert werden, z.B. durch Auskehren.

Futter nie auf den Boden werfen, es vermischt sich sonst mit dem Kot der Vögel und kann besonders bei mildem Wetter zu tödlichen Vogelkrankheiten führen.

Füttern sie nie Speisereste, da sie meistens Gewürze enthalten, die von den Vögeln nicht vertragen werden.

Geeignetes Vogelfutter sind Sonnenblumenkerne (wenn möglich mit schwarzen Schalen), Hanf, Hirse, Getreide, Haferflocken, Obst, Rosinen, geschälte Kerne oder kleinere Sämereien, usw.  Meisenknödel sind der Futter-Klassiker, aber sollte fast leere oder ganz leere Knödelnetzte unbedingt entfernen, da ein Verheddern der Vögel im Netz mit tödlichen Folgen möglich ist.

Der Standort der Futterstelle sollte möglichst windgeschützt  und für Katzen nicht erreichbar sein.

Eine Wasserstelle in der Nähe wäre sinnvoll, denn Körnerfresser benötigen täglich Trinkwasser.

Liegt tatsächlich ein toter Vogel am Futterplatz, dann unbedingt die Futterstelle abbauen, gründlich reinigen und erst nach 10 Tagen wieder füttern.

Grundsätzlich gilt: Altgras, Disteln, Stauden u.a. im Herbst stehen lassen, auch Laub- u. Komposthaufen bieten Vögeln ein reichhaltiges Angebot.

Selbst ein kleiner Garten kann eine Oase darstellen, in der eine Futterstelle erst so recht ihre optimale Wirkung entfalten kann.

Auf den Einsatz von Insektiziden und Pestiziden sollte unbedingt verzichtet werden.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden

Hartmut Schmitt, Tel. 4475.

 

Familienwanderung am 19.01.2020: 
Wir starten in das neue Jahr 2020

Unser Verein ist mit einer Wanderung zur Almhütte in Kleinwallstadt in das neue Jahr 2020 gestartet. Bei gutem Wetter ging es vom Parkplatz am Fuße der Almhütte los. Gerade richtig zur Mittagszeit erreichten wir unser Ziel und rundeten unseren Ausflug mit der Rückkehr über den Obstlehrpfad ab.

26.07.2019  Erstbeobachtung einer Rote Liste-Libellenart am Sohl

 

Am 26.07.2019 gelang unserem Mitglied Günter Farka erstmalig eine Kleine Binsenjungfer (wissenschaftlicher Name: Lestes virens vestalis) am Sohl zu beobachten. Das Foto, ebenfalls aufgenommen von Günter, zeigt ein Männchen. Beobachtet wurden insgesamt zwei Männchen sowie ein Weibchen bei der Eiablage. Dies ist umso mehr erfreulich, als dass die Kleine Binsenjungfer zu den Rote Liste 2-Arten in Bayern zählt. 

Tags zuvor konnte Günter eine Südliche Heidelibelle (wissenschaftlicher Name: Sympetrum meridionale), ein einzelnes juveniles Männchen, beobachten. Ob der Schlupf am Gewässer erfolgte, ist unklar. Es kann sich auch um einen Einflug gehandelt haben. Am gleichen Tag gelang Günter auch die Erstbeobachtung der Südlichen Mosaikjungfer (wissenschaftlicher Name: Aeshna affinis), zwei revierende Männchen. Diese Art zeigt eine Präferenz für flache Gewässer mit trockenfallenden Uferbereichen. Bedingungen, die wir genauso am Sohl vorfinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiesenblumen-Wanderung 2019

Obwohl es Petrus mit dem Wetter zunächst nicht so gut gemeint hatte, fanden sich am 10.6. ( Pfingstmontag ) doch ca. 25 Personen ein, um gemeinsam das Wiesenblumenvorkommen in der Gemarkung „Solöden „ in Mechenhard zu erkunden.

Unter der Leitung von Hartmut Schmitt und der fachkundigen Beratung von Judith Becker

wurde eine Strecke im neuen Mechenharder Gewerbegebiet erforscht.

Die Flächen neben der neuen Straße zeigten sich von ihrer besten Seite, es blühte an allen Ecken und Enden, was vermutlich auf den vor kurzem erst erfolgten Straßenneubau zurückzuführen ist.

Während auf den dahinter liegenden Wiesenflächen kaum eine blühende Blume zu sehen war, gab es hier über 30 verschiedene Wiesenblumen zu bestaunen, wie z.B. Großer Wiesenknopf, Rapunzel-Glockenblume, Lichtnelke, Platterbse, Sternmiere und viele andere.

Den Teilnehmern der Wanderung wurde zuvor noch der neue Flyer des Naturschutzvereines  ausgeteilt. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenstellung der wichtigsten und häufigsten Wiesenblumen unserer Region.

Dieser Flyer wurde von Birgit Gründer, Judith Becker und Hartmut Schmitt zusammengestellt und vom BN-Vorsitzender Dr. Steffen Scharrer gestaltet.

 

Der Flyer kann jederzeit bei uns angefordert werden.

 

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Wanderung.

 

Juni 2019 - Erlenbacher Naturschützer bauen Nisthilfen für Mehlschwalben

Als vor einigen Jahren der frühere Bauhof der Stadt Erlenbach neben dem Rathaus abgerissen wurde, fielen den Abbrucharbeiten auch über 30 Nester der Mehlschwalbe zum Opfer.
Als Ausgleich forderte die untere Naturschutzbehörde, diese jetzt fehlenden Nester durch Kunstnester zu ersetzen, um den Schwalben wieder eine Nistmöglichkeit bieten zu können.
Die Kunstnester wurden am Gebäude der VHS angebracht, aber sie wurden von den Schwalben nicht angenommen, da die Schlupflöcher an den Nestern zu sehr im Freien und damit der Witterung ausgesetzt sind.
Dies hängt unter anderem mit dem fränkischen Baustil in Erlenbach zusammen, hier springen die Dachvorsprünge nicht weit genug vor, um die Eingänge der Nester vor Witterungsschäden zu bewahren.
Der Naturschutzverein Erlenbach hat es der Idee des ältesten Vereinsmitgliedes Eberhard Richter zu verdanken, der darauf kam, die fehlenden Dachvorsprünge durch einen Nachbau
zu ersetzen, um dann die Kunstnester wieder optimal anbringen zu können.
Da Mehlschwalben immer außerhalb von Gebäuden brüten, wurden die „Gebäude“
nachgeahmt.
Die beiden neuen Schwalbenhäuser wurden aus wasserfesten Sperrholzplatten gebaut,
die Überdachung zusätzlich mit Dachpappe gegen Regen gesichert.
Unter der neuen Dachschräge wurden jeweils 2 Kunstnester angebracht.
Als Standorte wurden die beiden alten Feuerwehrhäuser der Stadt Erlenbach ausgewählt, dort wurden sie von Mitarbeitern des Bauhofes an den alten Schlauchtürmen befestigt.

Der Naturschutzverein sieht in der Montage der beiden Schwalbenhäuser einen Versuch, in Zukunft fehlende Nistmöglichkeiten der Rauchschwalbe durch solche Kunstnester zu ersetzen.
Es soll auch ein Anreiz für private Hausbesitzer sein, die leider oft Mehlschwalbennester an ihren Hauswänden beseitigen, da sie die Verschmutzung durch den Kot der Vögel befürchten.
Hier würde aber schon die Anbringung eines Kotbrettes unterhalb der Nester für Abhilfe sorgen.
Für private Hausbesitzer hält der Naturschutzverein eine Bauanleitung bereit, diese kann bei Bedarf angefordert werden, bzw. ist auf der Homepage des Vereines www.naturschutzverein-erlenbach.de veröffentlicht.


 

30.03.2019 Aktion Saubere Flur in Mechenhard

Eulenstimmen - Unser Tipp im März

Nach Sonnenuntergang gelingt es derzeit die warnenden Rufe des Steinkauzes zu verhören. Empfehlenswert ist dafür den Feldweg entlang des Geyersbergs

in Richtung Schippach zu laufen .

Im Februar fand der alljährliche Frühjahrsputz am Sohl statt. Entlang der Uferböschung mussten einige Sträucher eingekürzt oder entfernt werden. Danke an alle Helfer!

Eulenstimmen - Unser Tipp im Januar

Momentan gelingt es mit Einbruch der Dämmerung die Uhu-Balz zu hören. Empfehlenswert ist dafür den Teerweg "Im Tal" zwischen Trennfurter Schützenhaus in Richtung Obstkulturenpark am Stachus abzugehen.

14.01.2019   Austellungsseröffnung "Erlenbacher Naturschönheiten"

 

Wir möchten Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung der Siegerfotos unserer Fotoaktion einladen.

Wir würden uns freuen, Sie am 14.01.2019 um 18.00 Uhr im Rathaus zu einer kleinen Matinée begrüßen zu können. Die Bilder werden bis Ende Februar im Rathaus und anschließend in der Bücherei zu sehen sein.

07.10. 2018 Bilderprämierung 
Fotoaktion "Erlenbacher Naturschönheiten"

 

Wir möchten uns herzlich für Ihre Teilnahme an unserem Fotowettbewerb bedanken. Die über 130 zugesandten Bilder zeigten uns das große Interesse der Erlenbacher Bevölkerung. Bei der Auswahl der Bilder hat es sich die Jury nicht leicht gemacht.

Die Preisverleihung an die Gewinner  der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenklassen fand während des Erlenbacher Herbstmarktes im Foyer der Frankenhalle statt.

Die prämierten Bilder werden auch im Rahmen einer Wanderausstellung demnächst gezeigt werden.  Eine Ankündigung erfolgt im Amtsblatt.

Wir bedanken uns, dass Sie uns Ihre Bilder hierfür zur Verfügung stellen und möchten Ihnen hier die Gewinnerfotos zeigen.

 

Naturschutzverein Erlenbach und KiGa Mechenhard keltern gemeinsam Apfelsaft

Um den Kindern der Schmetterlingsgruppe des Kindergartens Mechenhard zu zeigen, wie aus schmackhaften Äpfeln ein super gesundes Getränk, nämlich frisch gepresster Apfelsaft, ( auch Most genannt ) hergestellt wird und wie einfach dies in die Tat umgesetzt werden kann, hatten am Freitag, dem 28.9. die Betreuerinnen Fr. Bergold und Fr. Hötzl und der Naturschutzverein den Kindern gezeigt, wie es funktionieren kann.

Unter der Woche, bei schönstem Herbstwetter, hatten die Kinder der Schmetterlingsgruppe fleißig Äpfel gesammelt, die sich von einer Kindergartenmutter zur Verfügung gestellt bekamen. Das Obst stammte aus biologischem Anbau, d.h. die Apfelbäume wurden weder gedüngt, noch wurden sie mit Pflanzenschutzmitteln oder Pestiziden gespritzt. Auch das Waschen des Fallobstes hatten die Kinder bereits absolviert, nun galt es, den Gedanken in die Tat umzusetzen.

Vor dem Kindergarten, direkt neben dem Raum der Naturschützer, hatten einige Vorstandsmitglieder eine Apfelmühle und eine Obstpresse aufgebaut.

Zunächst wurden die gesammelten Äpfel in der Mühle zerhackt, d.h. zerkleinert.

Hierbei konnten insbesondere die Vorschulkinder der Schmetterlingsgruppe ihre Muskeln spielen lassen und sie stellten erstaunt fest, dass es gar nicht so einfach war, das Obst zu einer Maische zu zerkleinern.

Diese Masse wurde dann in die Obstpresse gefüllt und mittels einer Spindelpresse zusammengedrückt, so dass zum Schluss reiner Apfelsaft in die Füllkanne lief.

Auch hierbei konnten alle Kinder an der Spindel drehen und sie merkten schnell, dass auch dieser Arbeitsgang viel Kraft kostete.

Aber dann war es endlich geschafft, mehrere Liter des köstlichen Saftes waren in der Kanne und wurden in das Kindergartengebäude gebracht, wo die Kinder in der Gruppenrunde den Saft verkosten konnten.

Einhelliges Urteil der kleinen Fachleute : So gut schmeckt der gekaufte Saft daheim nicht, der selbst gekelterte Saft war viel, viel besser.

Zum Abschluss bedankten sich die Kinder bei den Mitgliedern des Naturschutzvereines für deren Einsatz und Mithilfe mit einem passenden Kinderlied von einem kleinen Apfel.

 

10.03.2017 - Eulenstimmenwanderung

Auf den Spuren des Steinkauzes

Gut besucht mit rund 25 Teilnehmern war die Eulenstimmenwanderung am vergangenen Freitag in Mechenhard. Dazu eingeladen hatte der neu firmierte Erlenbacher Naturschutzverein, der damit eine alte Tradition erfolgreich wieder aufleben ließ. Michael Herrmann vom Landesbund für Vogelschutz referierte kundig und kurzweilig bei einer abendlichen Wanderung entlang der Streuobstwiesen über die heimischen Eulenarten und ihre Lebensgewohnheiten. Höhepunkt der kostenlosen Exkursion war sicherlich das Rufen eines Steinkauzes zu hören, den Herrmann zuvor angelockt hatte. Danach konnten sich die Teilnehmer am Feuerkorb aufwärmen und als kleinen Imbiss regionale Lebensmittel genießen. Dabei erfuhren sie noch einiges über die Notwendigkeit Streuobstwiesen zu pflegen, damit der Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Steinkauzes auch zukünftig erhalten bleibt.

Einführung durch Michael Herrmann (2.v.links)

20.01.2017 - Neustart beim Naturschutzverein

Peter Waigand und Hartmut Schmitt ehrten Franz Stöberl für seine 25-jährige Mitgliedschaft am 22.01.2016.

04.10.2015 - Alte Obstsorten - wer kennt sie noch

Ausstellung im Gruppenraum

 

Der Naturschutzverein Erlenbach hatte zu einer Wanderung am 4.10.2015 durch ein Streuobstgebiet in Mechenhard eingeladen.

Trotz Regenwetters kamen mehr als 20 interessierte Bürger  zusammen, um sich zu  über das Thema zu informieren.

Am Rande des Streuobstgebietes „Geyersberg“ begrüßte Vors. Peter Waigand die Teilnehmer, danach gab der Referent Hartmut Schmitt zunächst Auskunft über  das Streuobstgebiet, dass ca. 20 ha umfasst und auf dem ca. 1500 überwiegend alte Obstbäume stehen, davon entfallen ca. 90 %  auf Apfelbäume , der Rest sind Birnen- Zwetschgen-  und Walnussbäume.

Um 1890 war das noch anders, damals bildete das Steinobst den Schwerpunkt,  nur  ca. 1/3 der Fläche waren Apfelbäume.

Dies änderte sich laut Schmitt erst durch die Gründung der OVGO, die die Äpfel aus dem Altlandkreis als Tafelobst vermarktete, darunter auch das Obst aus Mechenhard dass zum Teil nach Frankreich exportiert wurde, zum damals stolzen Preis von 10.- RM/Zentner.

Nach dieser Einführung wurden dann von  Schmitt alte Obstsorten auf einer Obstbaumwiese vorgestellt, so z.B. Ontario, Jakob Lebel, Berlepsch, Rambour u.a.

Auch wurde nochmals auf die ökologische Bedeutung der Fläche hingewiesen, hier wurde als Beispiel das Vorkommen des Steinkauzes hervorgehoben.

Anschließend gab Harald Stuckert auf einem Nebengrundstück Informationen zu seinen jungen Obstbäumen. Er hatte auf seiner Wiese 18 Jungbäume gepflanzt. Diese alten Sorten hatte er selbst gezogen und er erklärte den Teilnehmern das Wichtigste über die Zucht, das Pflanzen und den Schnitt der Bäume.

Auch stellte er seine selbstgefertigten Pflanzkörbe aus Draht vor, die er zum Schutz von Wühlmäusen verwendet.

Danach ging es weiter zum Bienenhaus des Vors. des Imkerverbandes OBB-MIL,  Matthias  Meidel. Dieser klärte die Teilnehmer über die Bedeutung der Bienen durch die Bestäubung der Obstbäume auf. Auf die Frage einer Teilnehmerin nach der Problematik der Varroa-Milben für die Bienen betonte Meidel, dass die Imker damit fertig würden.  Anhand dieses Beispiels können man sehen, dass der Mensch die Bienen braucht, aber auch die Biene auf die Hilfe des Menschen angewiesen ist.

Anschließend trafen sich die Teilnehmer der Wanderung noch im Raum des Naturschutzvereines in der alten Schule Mechenhard.

Hier hatte Hartmut Schmitt eine Ausstellung mit beschrifteten Äpfeln und Birnen zusammen gestellt.

Außerdem wurden Apfelprodukte in flüssiger Form angeboten und die Teilnehmer konnten sich mit den Ausstellungsobjekten (Äpfel, Birnen) für den Heimweg eindecken.

 

Unser Verein bietet für Groß und Klein, Jung und Alt ein breitgefächertes Angebot. Dank unserer verschiedenen Abteilungen ist garantiert für jeden das Richtige dabei.

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