Naturschutzverein Erlenbach a. Main e.V.
Naturschutzverein Erlenbach a. Main  e.V.

Unsere Projekte

Erfahren Sie mehr auf dieser Seite über unsere laufenden Projekte.Wir sind vor allem auf dem Gebiet des praktischen Naturschutzes unterwegs.

Biotop-pflege

Nachdem die optimalen Schnitttermine oft nicht eingehalten wurden, haben wir im Jahr 2008 die Mahd eine kleinen Orchideenwiese eigenverantwortlich übernommen.

Unter anderem kommt hier das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) vor.

Teichfläche "Am Sohl"

1997 erwarben wir ein ca. 2000qm großes Grundstück mit einem stark verlandeten Teich. Der ehemalige Eisweiher lieferte einst das notwendige Kühlmittel für die Felsenkeller in Klingenberg. Nutzungsaufgabe und Verbauung des natürlichen Wasserzulaufes aus dem nahen „Galgenberg“ reduzierten die Wasserfläche zu einem sumpfigen Rohrkolbenbestand. Das Gewässer drohte zu verlanden. Viele aufwändige Pflegeeinsätze und die Wiederherstellung des ursprünglichen Wasserzulaufes durch die Stadt Erlenbach ließen hier wieder ein attraktives Gewässer entstehen, das Spaziergänger zum rasten und beobachten einlädt. Für verschiedene Amphibien- und Libellenarten ist der Teich nun auch wieder ein wertvoller Lebens- und Reproduktionsraum.

Steinkauzprojekt

Im Streuobstgürtel rund um Mechenhard kommt der Steinkauz vor. Bei den Beständen in unserer Region handelt es sich um die letzten Vorkommen in ganz Bayern. Die wichtigste Schutzmaßnahme ist der Erhalt der äußerst wertvollen und artenreichen Streuobstwiesen. Zur Unterstützung helfen wir dieser kleinen Eulenart mit mehreren künstlichen Nisthilfen, welche zu warten und kontrollieren sind. Niströhren, die Marderbesuch bekommen haben müssen umgesetzt werden.

Waldameisenschutz

Im Februar 2015 haben unsere Mitglieder Hartmut Schmitt, Bernhard Westhoff und Peter Waigand das defekte Schutzgatter am Waldameisenhügel am Waldfriedhof instandgesetzt. 

Leider ist  dieser Ameisenstaat mit Einzelnest in diesem Jahr abgestorben,

weil es sich um eine monogynen Form der Roten Waldameise mit einer

einzigen Königin und max. 500 000 Arbeiterinnen  handelt.

Die Lebensdauer eines solchen Ameisenstaates beträgt max. 25 Jahre.

Es wird keine weitere Königin aufgenommen, die Kolonie stirbt mit dem Tod der Königin.

Die Info-Tafel und das Gatter bleiben bis auf weiteres bestehen.

Aufmerksame Wanderer können jedoch unweit von hier einen weiteren Waldameisenhaufen entdecken.

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